Wer steht da eigentlich hinter der Kamera?

Eigentlich bin ich ganz froh, dass es inzwischen so viele Soziale Netzwerke gibt. Die Zeiten in denen man relativ planlos zu einem Fotografen gegangen ist um ein paar Fotos von sich machen zu lassen sind glücklicherweise vorbei, und man kann schon vorher entscheiden ob einem der Mensch da auf der anderen Seite eigentlich sympathisch ist. Denn das ist für mich einer der wichtigsten Punkte beim Fotografieren: Auf einer Wellenlänge sein.


Ich könnte jetzt ein paar Fakten zu mir erzählen, zum Beispiel, dass ich Biologie studiert habe und, dass ich in der Nähe von Mainz aufgewachsen bin. Oder aber ich erzähle ein paar persönlichere Details. Beispielsweise, dass ich mir mit 12 meine erste Kamera selbst zusammen gespart habe. Ich war total fasziniert vom Fotografieren und damals waren Kameras noch ein teureres Vergnügen als heute. Ich habe viele Filme mit der alten analogen Kamera meiner Mama verknipst und irgendwann musste dann etwas besseres her. Also ist jeder Cent (ja, das waren schon Cent und keine Pfennig mehr) meines Taschengeldes und jeder Euro von Geburtstag, Weihnachten und Ostern in meine Spardose gewandert, bis es genug war um mir meine erste digitale Kamera zu kaufen. Danach war nichts mehr vor mir sicher: alle Haustiere wurden abgelichtet, Freunde mussten herhalten, ob sie wollten oder nicht, und ich war stundenlang im Grünen unterwegs auf der Suche nach schönen Blumen und Marienkäfern.

Die Faszination für die Fotografie begleitet mich seitdem und ist ein Teil von mir geworden. Und weil ich selbst ungern viel zu lange und überladene Text lese gibt es jetzt noch ein paar kurze und knackige Fakten über mich:

1. Ich bin meistens ungeschminkt. Ich liebe es andere Menschen zu schminken und zu stylen, aber bei mir selbst ist mir das meistens zu viel Aufwand.

2. Meine erste große und wahre Liebe: Mein Bett. Wenn ich könnte würde ich niemals aufstehen.

3. Lieblingsessen: POMMES! Immer, überall und zu jeder Zeit! Okay, vielleicht nicht zum Frühstück... oder doch?!

4. Ich bin eine absolute Hundetante. Jeder Hund auf der Straße muss von mir wenigstens grinsend und mit Herzchen in den Augen begutachtet werden (Katzen mag ich aber trotzdem auch :-D).

5. Ab und an kriege ich ein schlechtes Gewissen und gehe dann mal joggen. Zu Hause wartet dann auch schon das Sauerstoffzelt auf mich.

So, der erste Blogeintrag ist geschafft und ich hätte nicht gedacht, dass es so schwer ist etwas aufs Papier zu bringen! Aber für euch zermattere ich mir gerne das Hirn :-)

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